DIRIGENTEN
HAMBURGER CAMERATA
Die türkische Dirigentin Doğa Çetin lebt seit 2018 in Hamburg. Nach dem Abschluss ihres Violinstudiums bei Prof. Tanja Becker-Bender begann sie ihr Dirigierstudium bei Prof. Ulrich Windfuhr an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg (HfMT), wo sie zusätzlich Klavier bei Prof. Delphine Lizé studiert. Ihren musikalischen Weg begann sie in der lebendigen Kulturszene Istanbuls und setzt ihn seitdem in Deutschland erfolgreich fort.
Bereits während ihres Studiums arbeitete sie mit namhaften Orchestern wie den Symphonikern Hamburg, dem Philharmonischen Staatsorchester Hamburg und den Lüneburger Symphonikern zusammen. In der Saison 2023/24 wirkte sie als musikalische Assistentin bei der HfMT-Produktion von Tschaikowskys Eugen Onegin mit und übernahm dabei selbst die musikalische Leitung von zwei Aufführungen.
Im Rahmen der für die nächste Saison geplanten innovativen Konzertreihe „ZeitSpiel“ der Staatsoper Hamburg, geleitet von Omer Meir Wellber, dirigierte sie das Philharmonische Staatsorchester und nahm mehrere Werke auf. Als auf-strebende junge Dirigentin wurde sie zudem in Beiträgen von arte und dem NDR vorgestellt.
Internationale Impulse erhielt sie durch ein Austauschprogramm am Peabody Institute der Johns Hopkins University, wo sie mit Marin Alsop arbeitete und das National Symphony Orchestra in Washington, D.C., dirigierte. Ergänzend nahm sie an Meisterkursen bei Dirigenten wie Eckhart Wycik, Omer Meir Wellber und Marcello Bufalini teil.
Ihre musikalische Laufbahn begann in Istanbul. Dort studierte sie Violine an der Mimar-Sinan- Universität Istanbul Staatskonservatorium und sammelte früh Erfahrung in Jugend- und Berufsorchestern. Als Dirigentin und Instru-mentalistin war sie bereits in renommierten Konzertsälen wie der Elbphilharmonie und der Laeiszhalle zu erleben.

