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DIRIGENTEN

HAMBURGER CAMERATA

Der belgische Geiger Marc Bouchkov mit russisch-ukrainischen Wurzeln gilt als ebenso feinsinniger wie souveräner Künstler und profiliert sich zunehmend als einer der außergewöhnlichsten und vielseitigsten Musiker seiner Generation.

Zu den Höhepunkten der jüngeren Vergangenheit zählen sein Debüt mit dem Israel Philharmonic Orchestra unter Lahav Shani, sein Debüt mit dem Budapest Festival Orchestra unter Gábor Takács-Nagy, eine Tournee mit dem Verbier Chamber Orchestra durch China und Hongkong sowie eine Orchestertournee durch Japan mit Norichika Iimori. Darüber hinaus debütierte er gemeinsam mit Sunwook Kim in Seoul und beendete seine Residenz beim Netherlands Philharmonic Orchestra mit Konzerten unter der Leitung von Lorenzo Viotti, Ryan Bancroft und Hannu Lintu. Gemeinsam mit dem Pianisten Mao Fujita führte er außerdem den vollständigen Zyklus der Violinsonaten von Beethoven beim Verbier Festival, in der Oji Hall in Tokio sowie im Rahmen der Recital-Reihe des Israel Philharmonic Orchestra auf.

Zu den kommenden Höhepunkten zählen seine Rückkehr zum Barcelona Symphony Orchestra unter Juanjo Mena sowie ein Konzert mit dem Orchestra Sinfonica Nazionale della RAI unter Marta Gardolińska. Darüber hinaus ist er Artist in Residence bei Villa Musica auf Schloss Engers und nimmt am Projekt „Chamber Music Connects the World“ der Kronberg Academy teil.

Beim Verbier Festival 2025 musiziert Marc Bouchkov mit zahlreichen renommierten Künstlerinnen und Künstlern, darunter Klaus Mäkelä, Lahav Shani, Mao Fujita, Blythe Engstroem, Martin Fröst und Julien Quentin. Zudem gibt er dort sein Solistendebüt mit Teodor Currentzis.

Kürzlich veröffentlichte Deutsche Grammophon Gold Live-Aufnahmen seiner Interpretationen von Sonaten und einem Konzert von Eugène Ysaÿe aus einer früheren Ausgabe des Verbier Festivals.

Gemeinsam mit der Pianistin Claire Huang-Ci nahm Marc Bouchkov für das Label Berlin Classics ein reines Mendelssohn-Album auf, das beide Violinsonaten sowie das Doppelkonzert enthält.

Sein Debütalbum bei Harmonia Mundi präsentierte zwei Ersteinspielungen von Werken Eugène Ysaÿes sowie zwei eigene Kompositionen. Das Album wurde mit einem Diapason d’Or und einem Diapason Découverte ausgezeichnet.

Marc Bouchkov pflegt enge künstlerische Beziehungen zu mehreren zeitgenössischen Komponisten. So nahm er unter anderem ein Kammermusikalbum mit Werken von Igor Raykhelson sowie zwei Violinkonzerte von Alexey Shor auf.

Als Solist gastierte er bei zahlreichen renommierten Orchestern, darunter die Orchestra Filarmonica della Scala unter Lorenzo Viotti, die Münchner Philharmoniker unter Philippe Jordan, das hr-Sinfonieorchester unter Christoph Eschenbach, das Sinfonieorchester des Mariinsky-Theaters unter Valery Gergiev, das Verbier Festival Orchestra unter Gábor Takács-Nagy und die Brussels Philharmonic unter Nikolaj Szeps-Znaider. Darüber hinaus trat er unter anderem mit dem NDR-Sinfonieorchester Hamburg, dem Tonhalle-Orchester Zürich, dem Orchestre National de Belgique, dem Orchestra Sinfonica Nazionale della RAI in Turin und dem Royal Philharmonic Orchestra of Liège auf. Dabei arbeitete er mit Dirigenten wie Stanislav Kochanovsky, Ludovic Morlot, Lionel Bringuier und Maxim Vengerov zusammen.

Marc Bouchkov konzertierte in zahlreichen bedeutenden Konzertsälen der Welt, darunter die Wigmore Hall und die Carnegie Hall, das Concertgebouw Amsterdam, das Teatro alla Scala, die Elbphilharmonie Hamburg, der Konzertsaal in St. Petersburg, die Tonhalle Zürich, das Maison de Radio France und das Konzerthaus Berlin.

Auch als Rezitalist ist er international gefragt und regelmäßig zu Gast beim Verbier Festival in der Schweiz, beim Tsinandali Festival in Georgien sowie beim Jerusalem International Chamber Music Festival in Israel.

Als leidenschaftlicher Kammermusiker musizierte er mit Künstlern wie Evgeny Kissin, Mischa Maisky, András Schiff, Lahav Shani, Klaus Mäkelä und Behzod Abduraimov.

Zu seinen Auszeichnungen bei internationalen Violinwettbewerben zählen die Goldmedaille beim Concours musical international de Montréal sowie die Silbermedaille beim Internationalen Tschaikowsky-Wettbewerb.

Marc Bouchkov wurde in eine Geigerfamilie hineingeboren. Im Alter von fünf Jahren erhielt er seinen ersten Violinunterricht von seinem Großvater. Es folgten Studien bei Claire Bernard und Boris Garlitsky. Anschließend studierte er bei Mihaela Martin als „Young Soloist“ im postgradualen Studiengang der Kronberg Academy. Seit vielen Jahren steht er zudem unter der musikalischen Anleitung von Eduard Wulfson.

Marc Bouchkov ist Professor am Conservatoire Royal de Liège in Belgien und seit April 2025 zudem Professor an der Folkwang Universität der Künste in Essen.

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