Konzerte in Hamburg. Klassische Musik mit Hamburger Camerata.
 

Mit beeindruckender Konsequenz verfolgt die Hamburger Camerata nun schon über Jahre hinweg eine klare programmatische Linie und schafft es doch jede Saison aufs Neue, ihre Hörer zu überraschen. Die Präsentation junger, aufstrebender Solisten zusammen mit der Deutschen Stiftung Musikleben ist ebenso gute Camerata-Tradition wie der europäische Länderschwerpunkt, die Entdeckung von Repertoireraritäten und neuer Musik, die Verbindung von Musik & Texten oder die Pflege des Erbes der Musikstadt Hamburg.

Zu den Entdeckungen der Camerata-Saison 2009/2010 zählt die Musik des 1824 in Altona geborenen Carl Reinecke ebenso wie das Konzert „Traumspur“ des jungen, in Hamburg lebenden Schlagzeugers und Komponisten Johannes Fischer. Neben den Jubilaren Händel (250. Todestag), Schumann (200. Geburtstag) und Sallinen (75. Geburtstag) stehen die Länder Italien und Finnland in dieser Saison im Fokus. Die Finnen haben in beeindruckender Weise vorgeführt, wie eine ganze Nation dank konsequenter Förderung innerhalb einiger Jahrzehnte zu einem international beachteten Musikland aufrücken kann. Dass sie eng am Puls der Zeit bleibt, beweist die Hamburger Camerata auch mit ihrem Konzert am deutschen Schicksalstag, dem 9. November. An diesem, durch die Erinnerung an die „Reichskristallnacht“ und den Mauerfall gekennzeichneten Tag verbindet die Camerata die vom leidenschaftlichen Freiheitswunsch geprägte Musik des Sturm und Drang und der jungen, russisch-amerikanischen Komponistin Lera Auerbach mit Texten von Friedrich Schiller.

Die Kinder- und Jugendarbeit bleibt auch 2009/2010 ein zentrales Anliegen der HAMBURGER CAMERATA. Neu im Programm der Initiative „Musik entdecken“ ist die Reihe „Elbwichtel“ für die ganz kleinen Konzertbesucher. Im Zentrum des beliebten Familienkonzertes für Kinder ab sechs steht in diesem Jahr der Jubilar Robert Schumann. Wohl kein Komponist der Musikgeschichte hat so einfühlsam und so viel für Kinder und über die Kindheit geschrieben wie der Familienvater Schumann. Sein Wahlspruch lautete: Der Beruf des Künstlers ist, Licht zu senden in die Tiefen des menschlichen Herzens.

Frei nach Robert Schumann wünsche ich allen Hörern eine das Herz zutiefst erfreuende und den neugierigen Geist erhellende Camerata-Saison 2009/2010.

Signatur Welck

Prof. Dr. Karin von Welck
Kultursenatorin


Katrin von Welck. Kultursenatorin

Prof. Dr. Karin von Welck
Kultursenatorin

 

 

 

 

Wir danken unseren Förderern und Sponsoren der Saison für ihre freundliche Unterstützung:
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