Konzertsaison 2010/11 |
||||||
| Impulse für die Stadt | ||||||
|
Ein künstlerisch lebendiges Orchester schöpft aus den Ressourcen seiner Region und gibt zugleich Impulse für deren kulturelles und gesellschaftliches Leben. Dank ihrer tiefen Verwurzelung in unserer Stadt kommen von der HAMBURGER CAMERATA jede Saison aufs Neue solche Anstöße. In enger Kooperation mit der Deutschen Stiftung Musikleben präsentiert sie herausragende junge Solisten auf den ersten Schritten zur großen Karriere. In guter Zusammenarbeit mit den Generalkonsulaten steht jede Saison einer unserer europäischen Nachbarn im Zentrum eines Konzertes. Und die HAMBURGER CAMERATA setzt programmatisch immer wieder Akzente, deren Bedeutung weit über das rein Musikalische hinausgeht: So widmet sich die Camerata in dieser Saison mehrfach der jüngeren deutschen Geschichte. Nach zehn erfolgreichen Jahren wird Max Pommer am Ende der Saison 2010/2011 sein Amt als Künstlerischer Leiter der HAMBURGER CAMERATA aufgeben. In drei von ihm geleiteten Programmen wird Pommer noch einmal zusammenfassen, was ihm wichtig war und seine Arbeit prägte: das große klassische Erbe, Bach, Mozart, Beethoven; die künstlerische Hinterlassenschaft der DDR, in der er lange gelebt und gewirkt hat; und ausgewählte Musik unserer Zeit. Zum Schicksalstag der Deutschen, dem 9. November, hat der finnische Dirigent und Pianist Ralf Gothóni außerdem ein Programm mit Musik zusammengestellt, die „Aus der Tiefe“ des menschlichen Herzens spricht: Mozarts g-moll-Symphonie KV 550 und Dimitrij Schostakowitschs Abgesang auf das Leben in der Symphonie Nr. 14 „De Profundis“. Beim traditionellen Europaschwerpunkt richtet die Camerata unter Leitung von Simon Gaudenz, 1. Preisträger des Deutschen Dirigentenpreises 2009, diesmal ihr Augenmerk auf Ungarn und dessen bedeutendsten lebenden Komponisten: György Kurtág. Ein besonderes Engagement für die Kinder- und Jugendarbeit hat die HAMBURGER CAMERATA von jeher ausgezeichnet. In ihren Familienkonzerten machen Profis und Kinder gemeinsam Musik für Kinder. Der legendäre Tunichtgut Peer Gynt steht im Zentrum des Familienkonzertes der Saison mit Andreas Peer Kähler. Sehr bewährt hat sich die neue Konzertreihe „Elbwichtel“ für die ganz Kleinen, sie wird erfreulicherweise fortgesetzt. Max Pommer danke ich für die großartigen Konzerte, die er in unserer Stadt in den vergangenen zehn Jahren gegeben hat. Allen Hörern der HAMBURGER CAMERATA wünsche ich eine anregende und erlebnisreiche Camerata-Saison 2010/2011.
Prof. Dr. Karin von Welck
|
|
Prof. Dr. Karin von Welck
|
||||