Seit nunmehr 25 Jahren gilt die Formel: Hamburg + Kammerorchester = HAMBURGER CAMERATA. 1986 wurde die Camerata von einem Kreis befreundeter Musiker gegründet, die sich seither mit Leidenschaft, Begeisterungsfähigkeit und innovativen Programmen ein sowohl anspruchsvolles als auch treues Stammpublikum erspielt haben.
Im Verlauf der Jahre hat die Hamburger Camerata viele Impulse im Musikleben unserer Stadt gesetzt: Mit Kompositionsaufträgen wurden Akzente auf die Entwicklung der zeitgenössischen Musik gelegt, mit Länderschwerpunkten wurden uns die musikalischen Traditionen unserer Nachbarn nahe gebracht; und durch die Kooperation mit der Deutschen Stiftung Musikleben haben viele aufstrebende junge Solisten mit der Camerata ihre ersten Karriereschritte gewagt.
Nach dem Ende der Ära Max Pommer wird die Saison 2011/12 ohne Künstlerische Leitung gespielt, und das Orchester will mit der Personalunion von Orchesterleiter und Solist ein neues Konzept erproben. Hochkarätige Künstler wie Ralf Gothóni, Alexander Janiczek und Kolja Blacher wurden dazu eingeladen.
Mut zum Risiko beweist auch das Programm: Die Camerata hat bei dem japanischen Komponisten Tokuhide Niimi ein neues Werk in Auftrag gegeben; in den Abonnementskonzerten wird die Musik unserer Zeit fester Bestandteil sein; und mit Österreich, den USA und Japan stehen wiederum drei verschiedene Musikkulturen im Mittelpunkt je eines Konzerts. Die erfolgreichen Elbwichtel-Konzerte für die Kleinsten werden fortgesetzt, und die beliebten Familienkonzerte firmieren in dieser Spielzeit unter dem spielerischen Motto „Happy Birthday BACH!“.
Sehr herzlich gratuliere ich den Mitgliedern der Hamburger Camerata zum 25-jährigen Bestehen ihres Orchesters. Für die nächsten 25 Jahre wünsche ich viel Erfolg, spannende Konzerte und ein immer neugieriges Publikum!
Prof. Barbara Kisseler
Kultursenatorin
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Prof. Barbara Kisseler
Kultursenatorin